• Dragi

Meine Fastenzeit

Seid längerem überlege ich und spüre wie mein Körper danach trachtet eine reinigende Saft-Fastenkur zu machen und das ganze 42 Tage. In der ersten Februar Woche war es soweit. Bin am späten Vormittag aufgestanden. Ich brauchte nach einer Nacht sowas von viel zu lang bis ich mobil und wach wurde. Bin am Vormittag so enorm träge gewesen. Wache geschwollen und müde auf und kann kaum meine Finger bewegen, geschweige abbiegen und bewege mich als ob ich doppelt so alt wäre als ich eigentlich bin. Das alles ist ein Zeichen, dass die Leber einfach zu überlastet und müde ist und der Körper voller Giftstoffe, die im Gewebe und den Gelenken gelagert sind. Ja, kein Wunder nach den Therapie-Cocktails, die ich genießen durfte. Seid Monaten rede ich davon, dass ich endlich wieder in meine Spuren kommen will, meine Ernährung und meine täglichen Rituale und Routinen aufnehmen möchte. Aber ich bin einfach zu müde, zu ausgelaugt und zu kraftlos gewesen um die notwendige innere Stärke und die Motivation zu finden. Einfach mental zu schwach um aufzustehen und mich gegen die Gifte, Medikamenten-Rückstände und nicht zuletzt den inneren Schweinehund in mir zu wären. Aber Letztens war endlich der Tag der Tage. Bin am späten Vormittag aufgestanden. Wunderschöner sonniger Tag, für die letzten Monate ein extrem seltenes Phänomen. Plötzlich fing ich an in meiner Bibliothek ein Buch zu suchen, welches schon vor vier Jahren mir als Leitfaden und Anleitung diente. Damals hatte ich 42 Tage gefastet und genau das habe ich jetzt wieder vor. Das Interessante ist, dass es fast auf den Tag genau ist, dass ich vor vier Jahren angefangen hatte. Diese innere Uhr, die in uns eingebaut wurde, ist wirklich erstaunlich. Ich hatte nach der extrem positiven lebensverändernden Fastenkur vor vier Jahren immer wieder gefastet, aber immer nur mal eine, mal drei dann wieder zwei Wochen. Manchmal auch mehrmals pro Jahr. Seid dem Spätherbst, wo ich nach meinem Rezidiv wieder begann zu mir zu kommen und mich wieder zu spüren habe ich einige dringend notwendige Behandlung und Operationen absolviert und hätte nicht die Kraft gehabt mich dann noch zu diesem, für mich sehr notwendigen und wichtigen Schritt zu überwinden. Aber jetzt! Mein Buch lag vor mir bereit und ab sofort fing ich an meinen Darm vorzubereiten. Ich kann es gar nicht beschreiben, wie groß die Freude in mir ist, die ich im Moment verspüre. Mein Herz und meine Seele hüpfen vor lauter Freude und ich empfinde so ein enormes Glücksgefühl und einen extremen Energie Schub. Und wie überraschend! Die Motivation ist auch wieder da. Und was für eine. Die Sonne scheint mir wärmend auf das Gesicht. Ich bin am Schreiben und ich könnte jubeln vor lauter Glücksgefühlen. Unglaublich! Alles Zeichen für mich, dass es für alles eine Zeit gibt um mit eigenem Körper zu arbeiten. Wenn ich anfange mich mental einzustellen, darf ich mir nicht von vornherein das Datum und den Tag festsetzen. Heute ist der Tag der Tage. Ich hoffe du merkst, wie ich vor Energie sprühe. Für mich ist Fasten etwas ganz grundsätzlich Wichtiges und ganz natürlich. Seit ich die Erfahrung gemacht habe, welche Erfolge es mir bringt, wenn ich es richtig angehe, bin ich regelrecht süchtig nach dem Fasten und dem Gefühl, das es mir in Körper gibt. Einfach unfassbar und unvergleichlich. Am liebsten würde ich jeden um mich dazu motivieren diese Erfahrung zu machen und zu beobachten, was mit seinem/ihren Körpern passiert. Wir sind alle voller verschiedener Giftstoffe und weisen Symptome auf. Also habe ich voller Aufregung gestartet und einfach meinen Körper arbeiten lassen. Ziel ist es die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, jenen tollen Mechanismus, den der Schöpfer in uns so bedacht und sorgsam eingebaut hat. So einfach und trotzdem ist es für den modernen Menschen etwas Fremdes und Unvorstellbares geworden. Ich spreche hier nicht davon für eine bestimmte Zeit auf Schokolade, Alkohol oder sonstige Genussmitteln zu verzichten. Nein. Es geht hier um kompletten Nahrungsverzicht. Vielleicht wäre es für viele einfacher, wenn diese Wirkung verschreibungspflichtig wäre oder in einer Pille verabreicht würde. In diesem Fall müsste man nichts verändern und sich nicht so intensiv mit sich selbst beschäftigen und auf seinen Körper hören. Ich würde dir am liebsten noch weiter hier vorschwärmen von meiner Begeisterung über das Fasten und über meine schon mittlerweile jahrelangen Fasten-Erfahrungen, aber noch viel lieber würde ich dich einfach gerne dazu motivieren es selbst auszuprobieren. Dazu rate ich dir aber an bei einer so langen Fastenzeit die Begleitung eines/r kompetenter Arztes/Ärztin zu suchen, der/die auf diesem Gebiet auch Erfahrung aufweisen kann. Also habe ich einfach gestartet: Ich habe mich auf diese innere Reinigung ganz besonders sorgsam vorbereitet und schon 3 Wochen hinter mir gelassen. Ich werde bald berichten, wie es mir ergangen ist. Ich bin schon selbst sehr gespannt, welche Erfahrungen ich dieses Mal machen werde. Gespannt? Dann lies hier bald mehr, wie es gelaufen ist. Ich hoffe, ich konnte etwas deine Neugier wecken. Vielleicht probierst du es einfach mal selbst aus.



Mein Tipp:

Mein Tipp: Es gibt verschiedene Arten des Fastens. Informiere dich und suche jene Form aus, die dich anspricht und am besten zu dir passt. Ich drücke dir die Daumen und und wünsche uns beiden viel Erfolg!

Hier der Text


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